Geht'S dir wirklich gut?
zwischen welten..



ich will heute mal ?ber einen begriff sprechen, ihn nur kurz erkl?ren und ein paar links dazu aufschreiben f?r all diejenigen die sich mehr damit auseinandersetzen m?chten..

DISSOZIATION - das Gegenteil von ASSOZIATION .. in der Psychologie bedeutet es so viel wie Ver?nderung oder kurzzeitiges Unterbrechen des Bewusstseins, Abspaltung von Gef?hlen, K?rperwahrnehmung oder der Erinnerung, der Identit?t und der Wahrnehmung der Umwelt.
Die Wahrnehmung wird also ver?ndert, was man durchaus auch nutzen kann, denn ansich ist Dissoziation beim Menschen ein vollkommen normaler Vorgang. Man kann sich damit ein wenig "von au?en betrachten" . Treten Dissoziationen aber zu stark oder zu h?ufig auf dann werden sie behandlungsbed?rftig. Unter diesen "krankhaften" Begriff- der dissoziativen St?rung - f?llt zum Beispiel auch die Posttraumatische Belastungsst?rung,manche psychosomatischen St?rungen bis zu Mutliple Pers?nlichkeit.



Thema Mulitple Pers?nlichkeit: BITTE Verwechselt Multiple Pers?nlichkeit NICHT mit Schizophrenie! Das ist nicht das gleiche!



Schizophrenie :
"Spaltung der psychischen Funktionen, eine mangelnde Einheit, eine Zersplitterung und Aufspaltung des Denkens, F?hlens und Wollens und des subjektiven Gef?hls der Pers?nlichkeit, oft begleitet von inad?quater oder verflachter Affektivit?t (Gef?hlslage). " --> eigene Person wird als "gespalten" wahrgenommen..

Multiple Pers?nlichkeit :
"Bei MPS ist es m?glich, dass verschiedene Pers?nlichkeiten abwechselnd auftreten und dabei jeweils ein Bewusstsein der Existenz der anderen Pers?nlichkeiten haben, wie auch, dass sie fragmentiert, also v?llig voneinander abgetrennt auftreten und somit die eine von der Existenz der anderen nichts wei?."
--> dissoziative St?rung --> Bewusstseinsver?nderung so stark das sich die verschiedenen Pers?nlichkeiten meist nicht aneinander erinnern k?nnen
20.2.06 18:33


Gedichte..

f?r alle die Franz?sisch k?nnen und wunderbare Gedichte lesen wollen: Les compositions de Ange die Seite dazu Chez Dophy , ebenfalls auf Franz?sisch aber nur empfehlenswert.. Vielen Dank an dieser Stelle an eine liebe Freundin die mir die Seite empfohlen hat Nasti.





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? l'?ge de l'enfance on aime r?ver... ? l'adolescence on r?ve d'aimer !!
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13.2.06 18:44


Theorie(n) und ich!

Lange hats gedauert, aber endlich hab ich f?r mich verstanden wie ich mit den Theorien umzugehen habe die ich im Unterricht lerne: Ich muss mich nicht Theorien anpassen, sondern ich muss die Theorien an mich anpassen!
Ich kann mich in ihnen wiederfinden, aber ich muss nicht zwanghaft nach etwas in mir suchen gehen auf das die Theorie anwendbar ist.
Ich muss einfach die Augen offen halten und die Gedanken und meine Seele frei f?r jede Theorie- schauen ob sie f?r mich passt und ob nicht..
Und daraus ergeben sich eine Unmenge von Freiheiten..

Es geht doch im Prinzip im ganzen Leben nur darum zu schauen wie man sich die Welt um sich erkl?ren kann um sich zu orientieren und den besten Weg f?r sich zu finden. Und das gibt mir irgendwie die Lust daran so viel zu lernen wie ich nur kann um mir immer mehr erkl?ren zu k?nnen. Denn was man versteht das macht einem ja keine Angst mehr.

Bald will ich hier was reinschreiben ?ber Jugenddeliquenz- ich geh?r selber zu dieser Gruppe- "Jugendliche"- vielleicht lesen das manche dann anders ?! Dar?ber kann ich lange diskutieren. Zum Beispiel Therapien f?r Jugendliche die im extremsten Sinne gewaltt?tig waren. Pr?vention? Erforschung der Ursachen? Oder sollten wir uns mehr darauf konzentrieren den Opfern zu helfen? Wie schaffen es ?berhaupt Therapeuten da "neutral" dranzugehen und diese Gewaltverbrecher zu therapieren ohne sie zu verurteilen?

11.2.06 18:16


was ist eigentlich normal??

So..nachdem ich die ganze Zeit dar?ber nachgedacht und gegr?belt habe, hab ich mich mal wieder ganz sachlich versucht mit dieser Frage auseinanderzusetzen, hab Leute (Freunde etc.) befragt und Zeitschriften durchbl?ttert und das Internet durchforstet. Am meisten Lesestoff hat mir da die aktuelle Ausgabe von PSYCHOLOGIE HEUTE geboten. Folgendes hab ich jetzt f?r mich rausgefunden:

1. Wann ist man verr?ckt?

Was halten wir f?r verr?ckt und warum? Woher wissen wir das das verr?ckt ist was wir beobachten? Um zu wissen war wir als verr?ckt betrachten m?ssen wir auch wissen was wir als normal empfinden. Jemanden der berechnbar ist? Der sich so verh?lt wie man es erwartet? Also jemanden der an die Gesellschaft angepasst ist, der die Aufgaben die ihm durch die Gesellschaft gestellt werden l?sen kann (Erich Fromm). Normal ist wenn man ist wie die Mehrheit. Es komtm also nicht darauf an wie man seine Bed?rfnisse irgendwie stillen kann und sich anpasst sondern DAS man es tut. Wo liegt denn die Grenze zwischen Verr?cktsein und Normalsein? Ist das nicht ein flie?ender ?bergang? Mein Fazit: Jeder Mensch kann unter bestimmten Umst?nden verr?ckt werden. Manche besitzen vielleicht ein h?heres Risiko dazu durch die Erbanlagen. Aber eigentlich kann es "jeden treffen" und das macht verr?ckt sein eigentlich zu etwas normalem. Normal ist man wenn man die Realit?t wahrnimmt, wenn man sich an der Realit?t orientiert. Verr?ckt handeln kann man auch mal aber das macht einen auch noch nicht verr?ckt.


2. Ist es schlimm verr?ckt zu sein?
Das kommt meist auf die Person an, die sich "unnormal" f?hlt oder sich auffallend verh?lt bzw. krankhaft. Es kommt immer darauf an in welchem Umfeld sie lebt und wie dieses ihr Verhalten aufnimmt. Wie sehr die Person selber unter ihren "Verr?cktheiten" leidet... Wie sehr sie festgefahren ist in ihrem Verhalten und wie stark dieses ist.
Mein Fazit: ich glaube schon das es "verr?ckt sein" gibt.. das man sich f?hlen kann als w?rde man verr?ckt werden. Das ist dann wenn etwas geschieht was man nicht versteht. Wenn Reaktionen da sind die man nicht erwartet oder wenn man selber sich nicht wiedererkennt. Ich glaube auch das man , abh?ngig von den oben aufgef?hrten Punkten durchaus etwas dagegen machen sollte.

3. Warum hat man Angst verr?ckt zu sein?
Das scheint ( jetzt mach ich wieder einen auf Freud ) wohl irgendwie in der Kindheit zu liegen. Wir haben fr?her von unseren Eltern gesagt bekommen: das ist richtig- das ist falsch. Wir mussten uns an sie anpassen um ihre Liebe zu gewinnen.
Mein Fazit: Wenn wir Angst haben verr?ckt zu sein, haben wir Angst Repsekt und Anerkennung zu verlieren.

Mein Fazit: Man muss sich unabh?ngiger machen von der Meinung anderer, seinen W?nschen nach gehen ohne anderen dabei zu schaden- aber zu gro?e Anpassung erm?glicht auch nur ein begrenztes Leben(sausma?).

30.1.06 18:57


Victor von Aveyron

in Form eines Referates besch?ftige ich mich gerade mit einer Mitsch?lerin mit F?llen in der Geschichte, bei denen Kinder aufgefunden wurden, die zuvor in vollkommener Isolation gelebt hatten.

Wir besch?ftigen uns konkret mit Voctor von Aveyron, der in einem Wald in S?dfrankreich lebte und im Alter von etwa 12 Jahren gefangen und untersucht wurde und dann nach Paris gebracht wurde.

Dort war er ein beliebtes Forschungsobjekt, da viele Wissenschaftler die Chance witterten, den Menschen in seinem ?Naturzustand? zu studieren und die Wirkungen von Erziehung und Zivilisation auf den Menschen herauszufinden. Er konnte bis dahinnicht sprechen, sein Spiegelbild nicht erkennen, er schlief von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, hatte Wutanf?lle, mochte keine S??igkeiten, Gew?rze oder gegarte Speisen, ern?hrte sich von N?ssen, Eicheln und Kastanien , zeigte kein Interesse etwas wie Spiele anderer Kinder nachzuahmen, konnte keine Geschlechter unterscheiden und zeigte keinen Sexualtrieb, war gegen Hitze und K?lte unempfindlich und reagierte nicht auf Musik oder menschliche Sprache, bis auf das ?O? , so dass er Victor genannt wurde.
Zuerst besch?ftigte sich der Psychiater Pinel mit Victor. Er hielt Victor f?r einen geborernen Idioten (damalige bezeichnung f?r geistig behinderte). Er besch?ftigte sich mit Victor, aber dies brachte nicht besonders viel Erfolg.
Von da an wurde Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt in Pari, sein Lehrer. Er meinte, dass Victors Idiotie keine biologischen Ursachen, sondern kulturelle h?tte
Er brachte ihm bei sich allein anzuziehen, den Tisch zu decken und unerw?nschten Besuchern den Ausgang zu zeigen, au?erdem zeigte er nach etwa 6 Jahren erste Gef?hlsregungen.
Victor konnte anhand von Metallbuchstaben und Abbildungen von Gegenst?nden kommunizieren und machte sp?ter auch erste Laut?u?erungen. Am h?ufigsten bediente er sich aber der Zeichen- und K?rpersprache.
Mit 18 wurde Victor in die Obhut einer Witwe (Madame Guerin) aus Paris gegeben (diese hatte sich bereits seit seiner Ankunft in Paris um ihn gek?mmert). Bei ihr starb er im Alter von ca. 40 Jahren starb

Viele Fragen ergeben sich aus dieser Geschichte:
- Viele Wissenschaftler denken zum Beispiel das er der erste dokumentierte Fall von Autismus ist...
- war er also wirklich geistig behindert oder war sein Verhalten auf sie Isolation zur?ckzuf?hren?
- k?nnte eine m?gliche Behinderung Grund daf?r sein, dass er im Wald lebte --> ist er von seiner Familie ausgesetzt worden?

- wenn er nie richtig sprechen lernte: gibt es dann ein bestimmtes Alter in dem der Mensch das sprechen lernen muss (da er es ansonsten nie wieder lernen kann?)

Dadurch das ich letztes Jahr einen kurzen Einblick in die Arbeit mit geistig behinderten bekommen habe, erschreckt mit dieser Umgang mit dem Kind und dem Thema.

Au?erdem stelle ich mir umso mehr die Frage: wie ist das Leben mit Autismus? Was nimmt man wahr und was nicht?

(obwohl das auch von Person zu person anders sein wird)

und ist es nicht grauenhaft das dieser Junge von der totalen Wildnis direkt nach Paris geschickt wird, dort von lauter Menschen beobachtet wird und Versuche mit ihm gemacht werden und als man merkt das man bei ihm nicht mehr viel ver?ndern kann gibt man ihn wieder weg?!

22.1.06 19:31


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