Geht'S dir wirklich gut?
andere Psychos

Fromm- der Erich

Da ich ja in letzter Zeit ein wenig schreibfaul war, möchte ich die Gelegenheit nutzen und vielleicht wieder mit ein paar Zitaten einsteigen:

"Leben besteht darin, dauernd geboren zu werden. Eine Tragödie aber ist es, dass die meisten von uns sterben, ehe sie zu leben begonnen haben!

Erich Fromm"

Für mich ein sehr schöner Spruch, weil ich, auch wenn ich noch nicht allzu alt bin, Angst habe zu sterben bevor ich richtig gelebt habe. Aber was ist denn "richtig leben"? Das ist gar nicht so einfach.. Es ist irgendwie sich Ziele zu stecken und sie zu erreichen und sich immer neue Ziele setzen- sich weiterzuentwickeln "neu geboren zu werden"- aber trotzdem irgendwie zufrieden zu sein mit dem was man schon erreicht hat. Ich will mich emotional und intellektuel weiterentwickeln. Es gibt natürlich für jeden verschiedene Wege wie das zu schaffen ist..
5.6.06 13:12


Gedichte..

f?r alle die Franz?sisch k?nnen und wunderbare Gedichte lesen wollen: Les compositions de Ange die Seite dazu Chez Dophy , ebenfalls auf Franz?sisch aber nur empfehlenswert.. Vielen Dank an dieser Stelle an eine liebe Freundin die mir die Seite empfohlen hat Nasti.





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? l'?ge de l'enfance on aime r?ver... ? l'adolescence on r?ve d'aimer !!
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13.2.06 18:44


Victor von Aveyron

in Form eines Referates besch?ftige ich mich gerade mit einer Mitsch?lerin mit F?llen in der Geschichte, bei denen Kinder aufgefunden wurden, die zuvor in vollkommener Isolation gelebt hatten.

Wir besch?ftigen uns konkret mit Voctor von Aveyron, der in einem Wald in S?dfrankreich lebte und im Alter von etwa 12 Jahren gefangen und untersucht wurde und dann nach Paris gebracht wurde.

Dort war er ein beliebtes Forschungsobjekt, da viele Wissenschaftler die Chance witterten, den Menschen in seinem ?Naturzustand? zu studieren und die Wirkungen von Erziehung und Zivilisation auf den Menschen herauszufinden. Er konnte bis dahinnicht sprechen, sein Spiegelbild nicht erkennen, er schlief von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, hatte Wutanf?lle, mochte keine S??igkeiten, Gew?rze oder gegarte Speisen, ern?hrte sich von N?ssen, Eicheln und Kastanien , zeigte kein Interesse etwas wie Spiele anderer Kinder nachzuahmen, konnte keine Geschlechter unterscheiden und zeigte keinen Sexualtrieb, war gegen Hitze und K?lte unempfindlich und reagierte nicht auf Musik oder menschliche Sprache, bis auf das ?O? , so dass er Victor genannt wurde.
Zuerst besch?ftigte sich der Psychiater Pinel mit Victor. Er hielt Victor f?r einen geborernen Idioten (damalige bezeichnung f?r geistig behinderte). Er besch?ftigte sich mit Victor, aber dies brachte nicht besonders viel Erfolg.
Von da an wurde Jean Itard, Chefarzt einer Taubstummenanstalt in Pari, sein Lehrer. Er meinte, dass Victors Idiotie keine biologischen Ursachen, sondern kulturelle h?tte
Er brachte ihm bei sich allein anzuziehen, den Tisch zu decken und unerw?nschten Besuchern den Ausgang zu zeigen, au?erdem zeigte er nach etwa 6 Jahren erste Gef?hlsregungen.
Victor konnte anhand von Metallbuchstaben und Abbildungen von Gegenst?nden kommunizieren und machte sp?ter auch erste Laut?u?erungen. Am h?ufigsten bediente er sich aber der Zeichen- und K?rpersprache.
Mit 18 wurde Victor in die Obhut einer Witwe (Madame Guerin) aus Paris gegeben (diese hatte sich bereits seit seiner Ankunft in Paris um ihn gek?mmert). Bei ihr starb er im Alter von ca. 40 Jahren starb

Viele Fragen ergeben sich aus dieser Geschichte:
- Viele Wissenschaftler denken zum Beispiel das er der erste dokumentierte Fall von Autismus ist...
- war er also wirklich geistig behindert oder war sein Verhalten auf sie Isolation zur?ckzuf?hren?
- k?nnte eine m?gliche Behinderung Grund daf?r sein, dass er im Wald lebte --> ist er von seiner Familie ausgesetzt worden?

- wenn er nie richtig sprechen lernte: gibt es dann ein bestimmtes Alter in dem der Mensch das sprechen lernen muss (da er es ansonsten nie wieder lernen kann?)

Dadurch das ich letztes Jahr einen kurzen Einblick in die Arbeit mit geistig behinderten bekommen habe, erschreckt mit dieser Umgang mit dem Kind und dem Thema.

Au?erdem stelle ich mir umso mehr die Frage: wie ist das Leben mit Autismus? Was nimmt man wahr und was nicht?

(obwohl das auch von Person zu person anders sein wird)

und ist es nicht grauenhaft das dieser Junge von der totalen Wildnis direkt nach Paris geschickt wird, dort von lauter Menschen beobachtet wird und Versuche mit ihm gemacht werden und als man merkt das man bei ihm nicht mehr viel ver?ndern kann gibt man ihn wieder weg?!

22.1.06 19:31


Anlage oder Umwelt.. oder: Entwicklung bis zum Tod

Ich kann grad noch nicht so viel dazu schreiben, es ist noch eine kleine Idee. In P?da haben wir es ganz am Anfang besprochen und gerade mach ich es in Bio: das Umwelt-Anlage-Problem?
Sind wir Gengesteuert? Was kann die Umwelt gro? an uns ver?ndern?
Mein Biobuch sagt ?Gene steuern die Merkmalsauspr?gung gemeinsam mit Umwelteinfl?ssen?
Ja.. was ist mit Intelligenz, Krankheiten, Musikgeschmack ?
Ist unser Schicksal vorbestimmt?
Und noch eine Frage? ich merke bei mir das ich einen gewissen Wissensdurst habe. Ich will wissen (gut.. es ist auf bestimmte Bereiche beschr?nkt *grinz* (Physik geh?rt nicht dazu))
Aber: was bringt es? Das philosophische, das p?dagogische, psychologische in-die-Tiefe gehen? Was habe ich am ende davon? Lerne ich meine Umwelt wirklich damit kennen? Sind das nicht alles nur Theorien? Ich wei? das ich nichts wei? und doch will ich immer mehr wissen?
Ist es der verzweifelte Versuch mir bestimmte Dinge zu erkl?ren die eigentlich nicht zu erkl?ren sind? Was will ich mit diesen Theorien wirklich? Ich will mich durch das Arbeiten mit diesen modellen f?r bestimmte Themen sensibilisieren und das nicht nur bei Gesellschaftswissenschaften. Auch Bio kann mir viel erkl?ren hab ich gemerkt
Warum habe ich diese und jene Krankheit? Der Mensch strebt nach etwas h?herem. Sind wir jemals satt an Wissen?
Ist es gut immer nach etwas h?herem zu streben? Nur so gibt es doch Entwicklung?
Aber sind wir dann jemals zufrieden? Ich denke es geht im Grunde doch darum etwas zu finden, was einem Menschen selber hilft, seine Umwelt in irgendeiner Weise zu verstehen, die ?bersicht zu behalten. Und sich zu verstehen. Denn was haben wir wenn wir sterben?
Womit wir wieder bei den drei Grundfragen angekommen w?ren: Wo kommen wir her? Was ist der Sinn des Lebens? Wo gehen wir hin?

Von der Logik her, w?re es Unsinn sich bis zum Tod weiterzuentwickeln und dann w?r alles hin. Aber ist das Leben logisch?
3.1.06 18:44





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